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Rhode Island Utah Vermont Screen Time Laws 2024 2026

Der Leinwandkrieg hat sich gerade ausgeweitet. Es geht nicht mehr darum, Privattelefone zu verbieten. Eltern und Lehrer schauen sich die von der Schule ausgegebenen Laptops an. Diese Chromebooks sind keine unschuldigen Zuschauer mehr.

Kim Whitman, Leiterin von Smartphone Free Childhood US, sagt, dass das Problem mit dem Gerät zusammenhängt. „Viele Probleme mit persönlichen Geräten verlagern sich auf die vom Bezirk ausgegebenen.“ Kinder schreiben immer noch Texte in Google Docs. Sie reden immer noch mit Freunden. Die Hardware hat sich geändert, nicht das Verhalten.

Jetzt schreiben drei Staaten die Regeln neu. Rhode Island, Utah und Vermont verabschieden oder überprüfen dieses Jahr alle neue Gesetze. Sie wollen eine bessere Überprüfung. Sie wollen strengere Kontrollen. Und sie sind der Meinung, dass man den Schulen nicht zutrauen kann, ihre eigenen Werkzeuge auszuwählen.

Warum Schulen bessere Edtech-Überprüfungsprozesse brauchen

Hier ist die aktuelle Realität: Die meisten Bezirke überlassen es IT-Abteilungen oder Anbietern, die Software auszuwählen. Sie verlassen sich auf Verkaufsgespräche. Sie vertrauen den Daten der Anbieter.

Whitman nennt es gefährlich.

„Es gibt niemanden, der bestätigt, dass diese Produkte sicher oder legal sind. Es sollte nicht einem IT-Direktor obliegen. Und Unternehmen sollten ihre eigenen Produkte nicht überprüfen. Das wäre so, als würden Nikotinunternehmen ihre eigenen Zigaretten genehmigen.“

Diese Staaten greifen also ein.

Vermont will ein Registrierungssystem. Der Gesetzentwurf S.505/H.873 (das Gesetz über Bildungstechnologie) verlangt von Anbietern, sich beim Außenminister zu registrieren. Das bedeutet, 100 Dollar pro Jahr zu zahlen. Es bedeutet die Übergabe aktueller Datenschutzrichtlinien. Der Staat prüft dann das Produkt. Sie achten auf die Einhaltung des Lehrplans. Sie prüfen, ob KI- oder Geotracking-Funktionen vorhanden sind. Das Repräsentantenhaus verabschiedete dies Ende März. Jetzt prüft es der Bildungsausschuss des Senats. Wenn es geklärt wird, tritt das Gesetz im Juli 2026 in Kraft. In der endgültigen Fassung gibt es keine Bußgelder für nicht gelistete Produkte, obwohl frühere Entwürfe tägliche Strafen von bis zu 10.000 US-Dollar vorsahen.

Utah ging schneller. Am 18. März trat Gouverneur Cox mit der Unterzeichnung des Gesetzes „Software in der Bildung“ in Kraft. Es beauftragt die staatliche Bildungsbehörde, digitale Praktiken zu untersuchen. Der größere Schritt waren jedoch die Änderungen der Klassenzimmertechnologie. Vom Kindergarten bis zur dritten Klasse gilt ein vollständiges Bildschirmverbot. Ausnahmen gibt es nur für Informatik oder Prüfungen. Mittelschüler benötigen eine Einwilligung der Eltern für Geräte zu Hause. Oberstufenschüler behalten den Zugang, es sei denn, die Eltern widersprechen. Der Abgeordnete Ariel Defay besteht darauf, dass es um Absicht und nicht um Luddismus geht. „Wir wollen einfach nur, dass Bildungstechnologie den Schülern beim Lernen hilft.“

Rhode Island legt Wert auf Privatsphäre. Der Safe School Technology Act (vom Repräsentantenhaus im April verabschiedet) verbietet Audio-, Video- und Standortverfolgung auf Schulgeräten, wenn diese nicht für den direkten Unterricht verwendet werden. Es ist Teil eines Sechs-Galle-Pakets, das Kinder vor sozialen Medien und KI-Risiken schützt. Rep. June Speakman stellte fest, dass etwa zwei Drittel der örtlichen Bezirke den Zugang zu Kameras nicht einschränken. Sie sieht dieses Gesetz als einheitlichen Schutzschild für die Privatsphäre. Im Falle einer Genehmigung beginnt es im August 2024.

Auswirkungen von KI und Datenschutz in der Bildung

Diese Gesetzesentwürfe reagieren auf den Aufstieg der künstlichen Intelligenz und des Data-Mining. Eltern machen sich Sorgen wegen Werbung. Sie machen sich Sorgen um die Nachverfolgung. Der RI-Gesetzentwurf zielt speziell auf kommerzielles Marketing ab, das als Bildung getarnt wird.

Gruppen aus der Technologiebranche sind nicht zufrieden. Die Software and Information Industry Association schickte einen unverblümten Brief an die Gesetzgeber von RI. Sie nennen die Vorschriften „zu restriktiv“. Sie behaupten, es würde den Unterricht stören. Sie sagen, dass Schulen wichtige Werkzeuge verlieren werden. Keith Krueger vom Consortium for School Networking sagte gegenüber NBC News, dass er nachts wach bleibt und über diese Gesetze nachdenkt. „Die politischen Entscheidungsträger sind in Eile. Sie haben die Auswirkungen noch nicht durchdacht.“

Vielleicht hat er recht. Hetzen ist schlecht. Aber es fühlt sich noch schlimmer an, unregulierte Software in den Klassenzimmern zu lassen.

Vergleich der staatlichen Edtech-Gesetze 2024

Welcher Ansatz ist besser?

  1. Vermont erstellt einen Filter. Zuerst zertifizieren, später verwenden.
  2. Utah baut eine Mauer. Kleine Kinder verbieten. Bewachen Sie ältere Kinder.
  3. Rhode Island baut eine Augenbinde. Keine Kameras. Keine Tracker. Kein Ton außerhalb des Unterrichts.

Jeder Staat greift aus einem anderen Blickwinkel an. UT konzentriert sich auf Alter und Zeit. VT legt Wert auf Produktqualität. RI konzentriert sich auf Daten und Datenschutz.

„Sie verdienen das Vertrauen, dass ihre Privatsphäre geschützt ist“, sagte Speakman.

Vertrauen ist heutzutage selten. Vielleicht sehen diese Gesetze es vor. Oder vielleicht schaffen sie neue bürokratische Albträume für bereits gestresste Bezirke. Nur die Zeit wird es zeigen.

Werden Eltern die Opt-out-Möglichkeiten tatsächlich nutzen? Wird der Zertifizierungsprozess die Innovation zu sehr verlangsamen? Die Debatte ist noch lange nicht vorbei. Die Bedenken hinsichtlich der Bildschirmzeit sind immer noch führend. Doch inzwischen haben sich die Ziele geändert. Das Gerät ist nicht nur ein Spielzeug. Es ist ein Portal. Und diese Staaten versuchen, die Tür zu verschließen.

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