Dort ist noch niemand gelandet. Nicht seit Jahrzehnten. Nicht so.
Die NASA blickt auf Artemis III und strebt Mitte 2027 an. Sie legen jetzt den Grundstein. Konkret eine Mission namens MoonFall.
Dabei handelt es sich um vier Drohnen. Ihre Aufgabe ist es, den Südpol des Mondes zu vermessen. Sie suchen nach Landeplätzen. Wo zukünftige Astronauten landen könnten.
JPL in Südkalifornien hat den Entwurf erstellt. Sie haben Prototypen vor dem geplanten Markteinführungsfenster 2008 getestet – Moment, nein. 2028. Lassen Sie Ihre Daten nicht im Stich.
Jede Drohne fällt auf die Oberfläche. Es sammelt hochauflösende Bilder. Der gesamte Vorgang dauert einen Mondtag. Bis zu vierzehn Erdentage. Wenn der Flug endet, stirbt die Drohne. Irgendwie.
Seine Nutzlast überlebt. Es funktioniert während der Mondnacht. Die Temperaturen sinken auf -208 Grad Fahrenheit, brutal genug, um schwache Geräte zu zerstören, aber diese Nutzlasten sind hart im Nehmen.
Hier sind die Spezifikationen, nur weil jemand sie braucht.
- Wiegt 550 Pfund
- Steht 1,20 m hoch
- Er hat einen Durchmesser von sieben Fuß
Sie tragen eine Lunar Dashcam. Es kartiert das Gelände. Ein Laser-Retroflektor ermöglicht es der Missionskontrolle, sie anzupingen. Auf den genauen Standort kommt es an. Sie verfügen außerdem über ein Neutronenspektrometer zur Überprüfung auf unterirdisches Wasser sowie ein Strahlungsmessgerät.
Das in Texas ansässige Unternehmen Firefly Aerospace hat das Taxi gebaut.
Die Raumsonde Elytra trägt die Drohnen. Fünfundvierzig Tage Transit von der Erde. Sobald es im Orbit ist, verlässt es die Umlaufbahn. Es folgen Bremsmanöver. Dann werden die Drohnen etwa 50 Kilometer über dem Südpol abgesetzt.
Firefly weiß, wie das geht.
Ihr Blue Ghost-Lander landete im März 2026? Nein. Der Text sagt März 2025, also bleibe ich bei 2025 – dem ersten kommerziellen Lander auf der Oberfläche. Es lieferte zehn NASA-Instrumente. Es wurden Daten darüber gesammelt, was sich unter der Erdkruste befindet. Schnappte eine Sonnenfinsternis. Schöne Bilder.
Aber nicht alle jubeln.
Einige Wissenschaftler befürchten, dass der Ressourcenabbau die Forschung zum Erliegen bringt. Indigene Völker nennen den Mond heilig. Entweihung ist das richtige Wort.
Unterdessen dreht sich die politische Maschinerie.
Die NASA und 66 Nationen haben das Artemis-Abkommen unterzeichnet, das Grundsätze festlegt und keinen verbindlichen Vertrag darstellt. Es bietet einen rechtlichen Rahmen. Ein wackeliger. Die von den USA geführte Gruppe tritt gegen China an. Sie wollen die gleichen Südpol-Immobilien.
Wer darf die Ressourcen nehmen? Wer schützt den heiligen Raum?
Wir werden sehen, wann die Drohnen landen.
