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Reflexion in den Mittelpunkt der Schüler- und Erwachsenenbildung stellen

Die Norwalk Public Schools (NPS) gestalten ihren Bildungsansatz aktiv neu, indem sie sich auf ein „Porträt eines Absolventen“ (PoG) konzentrieren – eine Vision der Fähigkeiten und Qualitäten, die Schüler nach Abschluss ihrer Ausbildung verkörpern sollten. Bei dieser Initiative geht es nicht darum, ein weiteres Programm hinzuzufügen, sondern darum, die Herangehensweise an das Lernen grundlegend zu ändern, wobei Reflexion der Kernmechanismus ist.

Warum Reflexion wichtig ist

Das Konzept der Reflexion in der Bildung ist nicht neu. Wie John Dewey vor über einem Jahrhundert feststellte, entsteht wahres Lernen durch das Nachdenken über Erfahrungen, nicht nur durch das Mach von Erfahrungen. Doch in den heutigen überfüllten Lehrplänen ist die Reflexion oft das erste Opfer zeitlicher Engpässe. Das Ergebnis? Schüler können Bewegungen ausführen, ohne das Lernen zu verinnerlichen oder mit ihrem Leben zu verbinden.

Ein klar definierter PoG erfordert eine Kultur der Reflexion. Ohne sie besteht die Gefahr, dass der PoG zu einem bedeutungslosen Plakat an der Wand wird und nicht zu einem lebendigen, atmenden Rahmen für Wachstum. Der Schlüssel liegt darin, über die bloße Erinnerung hinauszugehen und sich einer tiefen Selbsteinschätzung zuzuwenden: Fragen Sie sich: „Was habe ich gelernt, warum ist das wichtig und was mache ich als nächstes?“

Das SEEQS-Modell und der Wert des Eigentums

Die hawaiianische Schule SEEQS veranschaulicht die Kraft der Reflexion. Ihre „Portfolio-Verteidigung“ verlangt von den Schülern, dass sie ihre Entwicklung in Schlüsselkompetenzen zum Ausdruck bringen, und zwar nicht nur dadurch, dass sie zeigen, was sie gemacht haben, sondern indem sie erklären, was sie wissen und schätzen. Wie SEEQS-Geschäftsführerin Buffy Cushman-Patz erklärt, ist Reflexion die Art und Weise, wie Schüler Selbstvertrauen und Eigenverantwortung für ihr Lernen aufbauen. Hier geht es nicht um Noten; es geht um echtes Verständnis und Entscheidungsfreiheit.

Implementierung von Reflexion an öffentlichen Schulen in Norwalk

NPS erkannte, dass die Beurteilung von PoG-Kompetenzen mehr erfordert als herkömmliche Tests. Ihre anfänglichen Versuche, Kompetenzen mit bestehenden Beurteilungen zu verknüpfen, scheiterten, weil sie nicht erfassen konnten, wie die Schüler diese Fähigkeiten tatsächlich entwickelten.

Um dieses Problem anzugehen, hat NPS eine K-12-Bewertungskohorte ins Leben gerufen, die zu einer wichtigen Erkenntnis führte: Schüler brauchen regelmäßige Möglichkeiten zur Selbsteinschätzung und Reflexion. Dabei geht es nicht nur um die Bewertung der Leistung; Es geht darum, ehrliches Feedback zu geben und den Schülern zu helfen, ihre Fortschritte zu verstehen.

Um Reflexion zu einer bezirksweiten Priorität zu machen, hat NPS den Reflexionsrahmen von Driscoll übernommen. Dieses Modell wurde aufgrund seiner Flexibilität und Vertrautheit bei den Mitarbeitern ausgewählt. Der Distrikt integrierte die Reflexion in Führungsklausuren, entwickelte Klassenkontinuums und erstellte Toolkits mit Aufforderungen und Satzstämmen.

Das Ergebnis? Die Reflexion ist mittlerweile in die Datenanalyse, Schulverbesserungsplanung und Coaching-Zyklen eingebettet. Ein Bauleiter brachte es auf den Punkt: „Alles kommt auf Driscolls Reflexionsmodell zurück.“

Praktische Schritte zur Umsetzung der Reflexion

Die Erfahrung von NPS bietet umsetzbare Ratschläge für Schulen, die einen ähnlichen Ansatz in Betracht ziehen:

  • Beginnen Sie mit Erwachsenen: Lehrer, die Reflexion üben, sind besser in der Lage, diese den Schülern zu vermitteln.
  • Seien Sie konsequent: Integrieren Sie kleine, regelmäßige Reflexionsmomente in den Unterricht (monatliche Aufforderungen, Videoreflexionen usw.).
  • Halten Sie den Einsatz niedrig: Reflexion ist am effektivsten, wenn sie nicht an Noten oder Beurteilungen gebunden ist.
  • Verwenden Sie gemeinsame Eingabeaufforderungen: Eine einheitliche Sprache reduziert die kognitive Belastung sowohl für Schüler als auch für Lehrer.

Reflexion ist keine schnelle Lösung, sondern eine grundlegende Veränderung in der Herangehensweise an das Lernen. Es verankert das PoG in der täglichen Praxis und macht es zu einer lebendigen Vision für die Entwicklung der Studierenden. Die Reise geht noch weiter, aber die Erfahrung der Norwalk Public Schools zeigt, dass Reflexion der Schlüssel zu tieferem, sinnvollerem Lernen sein kann.

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